2007 G8 Summit Magazine - (Page 32) Sehr geehrte Leserinnen und Leser, liebe Gäste, ich heiße Sie herzlich in Mecklenburg-Vorpommern und als Bürgermeister ganz besonders in der Stadt Bad Doberan willkommen. Der G8-Gipfel macht das kleine Bad Doberan und vor allem natürlich dessen Ortsteil Heiligendamm für drei Tage zum Nabel der Welt. Ich brauche kaumzu betonen, dass uns dies mit großer Freude erfüllt, dass sich in die frohen Erwartungen bei dem ein oder anderen aber auch ein wenig Unsicherheit mischt. Immerhin begrüßen wir anlässlich des Weltwirtschaftstreffens so viele Gäste aus so vielen Ländern wie nie zuvor in der bewegten Geschichte Bad Doberans. Ich darf Ihnen versichern, dass sich alle 12.000 Bürger unserer Stadt gut auf den hohen und vielköpfigen Besuch eingestellt haben und sich als hervorragende Gastgeber präsentieren werden. Bad Doberan und Heiligendamm als ältestes deutsches Seebad und „weiße Stadt am Meer“ haben sich nach 1990 beeindruckend eintwickelt. Das ist kein Urteil, welches wir selbst gefällt haben, sondern eines, dass unsere Gäste immer wieder abgeben. Darüber freuen wir Doberaner uns genauso wie über die Chance, der Weltöffentlichkeit von einem kleinen, feinen Städtchen an der Ostseeküste mit freundlichen Menschen künden zu dürfen. Grußwort des Bürgermeisters Hartmut Polzin Bad Doberan/ Heiligendamm Vorzeigenswert – da halte ich es mit dem Urteil unserer Gäste – ist Bad Doberan allemal: Die Lage am Meer und in einer reizvollen und abwechslungsreichen Landschaft ist das eine. Das andere sind architektonische und viele weitere Sehenswürdigkeiten – angefangen beim weltbekannten Münster, der „Perle norddeutscher Backsteingotik“ mit jährlich mehr als 170.000 Besuchern, über die dampfbetriebene Bäderbahn „Molli“, bis hin zur ältesten Galopprennbahn des europäischen Festlands oder den vielen klassizistischen Bauten aus der Zeit des mecklenburgischen Herzogs Friedrich Franz I. Nicht zu vergessen: Natürlich genießt Bad Doberan mit seinem traditionsreichen Moorbad auch einen hervorragenden Ruf, wenn es um Kur und Erholung geht. Das wichtigste und Bad Doberan am besten kennzeichnende aber sind die aufgeschlossenen Menschen, die nicht zuletzt durch das Kempinski Grand Hotel in Heiligendamm den Umgang mit internationalem Gästen gewohnt sind. Wie jeweils vor Olympischen Spielen die Hoffnung auf friedliche Spiele ausgesprochen wird, so möchte auch ich im Namen der Bewohner Bad Doberans und aller friedliebenden Menschen der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass der G8-Gipfel mit all seinen Veranstaltungen drum herum ein friedliches Treffen von Menschen verschiedenster Herkunft und unterschiedlichster Ansichten wird. Jeder – ob Gast oder Gastgeber – sollte dafür ein Stück weit Verantwortung übernehmen. In diesem Sinne nochmals willkommen in Bad Doberan und Heiligendamm Hartmut Polzin | -32-
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